Vortragsreihe in der Bündner Herrschaft
Januar bis März 2009
Die Bibel ist das meistübersetzte und meistverkaufte Buch der Welt. Fromme wollen sie kennen. Forscher betreiben Textarchäologie mit ihr. Werber fleddern sie für träfe Sprüche. Die Bibel. In Zürich wurde sie eben wieder frisch übersetzt. Bei vielen steht sie auf dem Tablar und wird doch selten aufgeschlagen. Sie ist der wohl bekannteste Fall einer grossen Unbekannten.
Dieser grossen Unbekannten wollen wir uns an vier Abenden nähern. Aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, als Reisende, durch Kunst und Musik sowie im Rahmen einer Dichterlesung. Kommen Sie mit und entdecken Sie die Bibel neu.
Der zweite Vortrag in der Reihe ist am Freitag, 20. Feburar um 20 Uhr im Salis-Säli in Jenins:
Die grosse Umarmung
Mit der Kunst ein vergessenes Thema der Bibel neu entdecken
Es ist Dieter Matti ein Anliegen, Menschen an Kunst aus alter (und neuer) Zeit heranzuführen. Dies nicht nur aus kunstgeschichtlicher Perspektive, sondern vor allem mit dem Ziel, den geistigen Gehalt der Kunst für Menschen von heute zu erschliessen. An diesem Abend wird er der Frage nachgehen, wie religiöse Kunst und biblische Lektüre sich gegenseitig befruchten.
Dieter Matti hat Theologie und Musik studiert und sich in christlicher Ikonographie weitergebildet. Er wirkte viele Jahre als Pfarrer in Bündner Gemeinden. Heute ist er freiberuflich sowie als Beauftragter der Evangelischen Landeskirche Graubündens für "Kunst und Religion" tätig. Seit vielen Jahren bietet er Kunst-Wanderwochen quer durchs Bündnerland an, seit einiger Zeit auch in verschiedene Regionen des In- und Auslands. Für seine Kunstwanderungen erhielt er 2007 einen Anerkennungs-Preis der Bündner Regierung.
(11.02.2009)



